Es gibt auch ein Leben außerhalb der Astronomie
Gelegentlich höre ich den Vorwurf, dass Astronomen sich nur um die Dinge da “oben” kümmern und der Bau großer Teleskope Geld verschlingt, das besser in soziale Projekte auf der Erde investiert werden sollte. Dieser Vorwurf wird auch anderen Disziplinen gemacht. Beispielsweise den Physikern und ihren Elementarteilchenbeschleunigern. Die Akzeptanz für Grundlagenforschung ist in der Bevölkerung nicht sehr hoch. Grundlagenforschung bringt keine unmittelbaren, das Leben positiv beeinflussenden Ergebnisse und ist teuer, so die weit verbreitete Meinung. - “Was hab ich davon, wenn ich weiß wie die ersten drei Minuten des Weltalls abliefen? Ich verstehe es ohnehin nicht und außerdem hab ich im Moment ganz andere Sorgen: mein Auto ist kaputt”. Nun, das ist die HP eines Hobby-Astronomen und von Forschung kann selbstverständlich gar keine Rede sein. Sternegucken ist einfach nur eine sehr schöne Freizeitbeschäftigung und trotzdem musste ich mir schon die Frage gefallen lassen, ob das Fernrohr mir auch Irdisches zeigt.. Ich kann die Fragesteller beruhigen - für irdische Dinge brauch ich kein Fernrohr! Lassen wir es also wieder Tag werden und schauen, was sich auf der Erde tut!
Was mich beunruhigt:
Dass in dieser Straße die Zahl der Bettler von Jahr zu Jahr zunimmt!
Haupteinkaufsstraße von Kassel
Was mich langweilt:
Schlager und ähnliche Liedchen.
Vor wem ich Angst habe:
Vor den Herren Mackenroth und Daschner Sehr geehrte Herren, für Sie beide habe ich einen sehr einfachen Satz: Folter und Rechtsstaat schließen sich gegenseitig aus! Dem ist nichts, absolut nichts hinzuzufügen. Das sagt Ihnen jemand, der gesehen hat wie Menschen misshandelt werden, psychisch und physisch!!!
Was ich einfach nur lächerlich finde:
Den Begriff VIP und das ganze dümmliche “Theater” darum. Es gibt keine VIPs, es gibt nur Menschen und die sind bekanntermaßen alle gleich!
Was mir gefällt:
Fassaden im Kunsthof in der Dresdner Neustadt. Die Dresdner Neustadt kenne ich aus der Zeit vor 1989. Es war eine heruntergekommene, trostlose Gegend mit Häusern, die den Namen nicht verdienten. Das dritte Bild zeigt links noch eine der alten Fassaden.
Vor wem ich mich tief verneige:
Vor den Frauen und Männern des 20.Juli und vor den Geschwistern Scholl
Was mich aufregt:
Dass dieses Buch jedes Jahr neu herausgegeben werden muss und sich nichts, wirklich nichts ändert. Achtung! Sollten Sie ein schwaches Herz haben, so verzichten Sie bitte auf den Link. Das ist durchaus ernst gemeint, denn aus eigener Erfahrung weiß ich, dass bei der Lektüre der Puls jedes denkenden Menschen zu rasen anfängt!
Was mich beruhigt:
Musik von Johann Sebastian Bach, z.B. die Brandenburgischen Konzerte. Hier gib’s mehr davon und hier !
Was ich mag:
Mit Freunden in dieser Gegend zu wandern
Sächsische Schweiz bei Dresden
Was ich wahrscheinlich nie verstehen werde:
Wie man aus dem Kauf einer Bluse oder Hose ein stundenfüllendes Programm machen kann.
Was ich hasse:
Reste essen
Was mich ankotzt:
Autoaufkleber mit der Aufschrift: Eure Armut kotzt mich an
Was ich seltsam finde:
Wenn ein Christ in seinen Geschäften erfolgreich ist, so heißt es, er sei ein tüchtiger Geschäftsmann! Wenn aber ein Jude ebenso erfolgreich ist, so “handelt er wie ein JUDE!”!
Was mir Spaß macht:
Skifahren oder Inlineskates
Was ich ganz und gar bezweifle:
Dass Vorstandschefs großer Unternehmen ihr Geld verdienen
Wem ich grundsätzlich misstraue:
Allen Politikern, die uns Wählern in Talkshows gönnerhaft konzedieren, dass wir ja “gar nicht so dumm” sind!
Was mir gleichgültig ist:
Fußball und sämtlicher weiterer “Sport” (Warum ich Sport in Anführungszeichen setze? Weil ich denke, sie sollten es besser Chemiemeisterschaften nennen!)
Woran ich glaube:
Dass Gott nicht existiert
Woran ich gelegentlich zweifle:
An meinem Glauben
Was mich wundert:
Wie viel Prioritäten manche Politiker haben. Ich habe Politiker reden hören, die es in einer Sache bis zur 3. Priorität brachten!
Was ich ganz sicher weiß:
Dass die Welt erkennbar ist
Wo es mir gefällt:
Irland - Westküste
Irland - Cliffs of Moher
Was mich fasziniert:
20 Meter hohe Wellen in mitten einer tosenden See - aber bitte nur im Kino!
Was ich erstaunlich finde:
Die Wandlungsfähigkeit der Grünen. Bei genauer Betrachtung ist es aber gar nicht mehr so erstaunlich, denn eigentlich geht’s ja um die Pfründe oder?
Worüber ich nicht mehr lachen kann:
Das sind Sprachungetüme der Politik z.B. Ich AG
Was mich empört: